Satzung

Satzung der Interessengemeinschaft der Shetlandponyzüchter e. V.

§1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen „Interessengemeinschaft Shetlandpony für Zucht, Sport und Freizeit e.V.“ abgekürzt „IG Shetland e.V.“ (IGS) und hat seinen Sitz in 32049 Herford. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 Zweck des Vereins
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung der Rasse Shetlandpony in den Bereichen Zucht, Sport und Freizeit. Der Verein ist selbstlos tätig, verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke und verwendet die Mittel des Vereins ausschließlich zu satzungsmäßigen Zwecken. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen an Tasso e. V., Otto-Volger-Str. 15, 65843 Sulzbach/TS, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

Der Satzungszweck des Vereins wird verwirklicht insbesondere durch folgende Maßnahmen:
a) Beratung seiner Mitglieder in der Zucht und Haltung von Shetlandponys sowie in der Fütterung, Krankheitsbekämpfung u. ä.
b) Veranstaltung von Schauen, Beschickung von Ausstellungen, Durchführung von Wettbewerben im Leistung und Breitensport sowie Freizeitbereich mit Shetlandponys.
c) Registrierung von im Besitz seiner Mitglieder gehaltener Shetlandponys mit Abstammungsnachweis eines anerkannten Zuchtvereins oder Zuchtverbandes.
d) Sonstige der Rasse Shetlandpony dienende Förderungsmaßnahmen wie Lehrgänge, Vorträge, Mitteilungen an die Fachpresse u. ä.
e) Herausgabe einer vierteljährlich erscheinenden Informationsschrift an seine Mitglieder.

Weitere Maßnahmen bleiben der Beschlussfassung durch den Vorstand vorbehalten, der sich dabei am Zweck des Vereins zu orientieren hat.

§3 Mitgliedschaft
1. Der Verein umfasst
a) ordentliche Mitglieder
b) außerordentliche Mitglieder
c) Ehrenmitglieder
d) Jugendmitglieder

2. Die ordentliche Mitgliedschaft setzt den Besitz eines gemäß §2 c), IGS registrierten Shetland¬ponys voraus.

3. Außerordentliche Mitglieder können Freunde und Förderer der IG Shetland werden, die, ohne im Besitz eines nach §2 c) registrierten Shetlandponys sind, die Bestrebung des Vereins unterstützen.

4. Ehrenmitglieder können solche Personen werden, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben. Vorschläge für eine Ehrenmitgliedschaft sind mit Zustimmung des Vorstandes nach Anhörung des Beirates der Mitgliederversammlung zur Abstimmung vorzulegen. Ehrenmitglieder sind nicht verpflichtet, einen Vereinsbeitrag zu zahlen.

5. Aufnahmefähig sind alle im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte befindlichen Personen, auch Jugendliche ab 14 Jahre und für die Jugendgruppe auch Kinder und Jugendliche ab 4 Jahren.
Der Antrag auf Aufnahme in die IG Shetland e. V. ist schriftlich an den Vorstand zu richten, der über die Aufnahme als ordentliches oder außerordentliches Mitglied mit einfacher Stimmenmehrheit entscheidet.
Bei Minderjährigen ist der Antrag durch die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten zu bestätigen.
Die Mitgliedschaft wird alsdann mit Zahlung von Aufnahmegebühr und anteiligem Jahresbeitrag erworben.

6. Lehnt der Vorstand nach Anhörung des Beirates den Aufnahmeantrag ab, ist dem Antragsteller dies schriftlich mitzuteilen und darauf hinzuweisen, dass ein erneuter Aufnahmeantrag nur von der Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden kann.

7. Die Mitgliedschaft endet:
a) mit dem Tod des Mitgliedes (bei juristischen Personen mit dem Verlust der  Rechtsfähigkeit)
b) durch Auflösung des Vereins
c) durch freiwilligen Austritt
d) durch Ausschluss aus dem Verein

8. Der freiwillige Austritt eines Mitgliedes kann nur zum Ende des Kalenderjahres erfolgen und ist unter Einhaltung einer mindestens dreimonatigen Kündigungsfrist schriftlich der Geschäftsstelle zu erklären.

9. Die Mitgliedschaft wird außerdem durch Ausschluss aus dem Verein beendet.
Ein Mitglied kann aus folgenden Gründen ausgeschlossen werden:
a) Sofern die Verpflichtung gegenüber den Vereinsordnungen wiederholt verletzt wird, insbesondere aber der Satzung zuwider gehandelt wird oder die Beiträge und sonstige fällige Leistungen trotz zweifacher Mahnung nicht bezahlt werden.
b) Wegen Handlungen, die das Ansehen der IG Shetland schädigen und die Ehrenhaftigkeit des Mitgliedes in Frage stellen.

Ein Mitglied muss ausgeschlossen werden, wenn es sich täuschender oder sonstiger unkorrekter Handlungen im Bereich des Tierzucht­- oder Tierschutzgesetzes und der dazu ergangenen Beschlüsse und Verordnungen sowie vorsätzlicher Zuwiderhandlungen im Bereich der Leistungs-prüfungsordnung (LPO) schuldig gemacht hat.

10. Den Ausschluss verfügt der Vorstand nach Anhörung des Beirates mit der Mehrheit seiner Stimmen.
Vor der Beschlussfassung ist dem betroffenen Mitglied unter Setzung einer Frist von mindestens zwei Wochen Gelegenheit zur persönlichen oder schriftlichen Rechtfertigung zu geben.
Der Beschluss über den Ausschluss ist dem Mitglied unter Angabe der Gründe schriftlich mitzuteilen.
Gegen diesen Beschluss ist die Berufung der Mitgliederversammlung statthaft. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschlussbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. In der Mitgliederversammlung ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zur persönlichen Rechtfertigung zu geben. Über die Beschwerde entscheidet die Mitgliederversammlung mit 3/4 der abgegebenen Stimmen.

11. Freiwillig ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben kein Anrecht auf das Vermögen des Vereins.
Der Austritt oder Ausschluss befreit jedoch nicht von der Erfüllung finanzielle Verpflichtungen dem Verein gegenüber.

§4 Rechte und Pflichten der Mitglieder
1. Bei der Mitgliederversammlung haben nur volljährige Mitglieder Antrags­- und Stimmrecht.
Das Stimmrecht von Vereinen, Verbänden, Firmen, Gesellschaften und Körperschaften des öffentlichen Rechts ist auf eine Stimme begrenzt.

2. Zur Wahrnehmung von Aufgaben und Ämtern im Sinne der Satzung ist die Mitgliedschaft einer natürlichen, volljährigen Person Voraussetzung.

Ämter als 1. Vorsitzender, 1. stellvertretender Vorsitzender und 2. stellvertretender Vorsitzender können nur ordentliche Mitglieder übernehmen.

3. Alle Mitglieder haben das Recht, die Einrichtungen des Vereins nach hierfür gegebenen Anweisungen zu benutzen und an den Vereinsveranstaltungen teilzunehmen.

4. Die Mitglieder sind verpflichtet:
a) Die Satzung nebst Anhängen des Vereins sowie Beschlüsse seiner Organe einzuhalten.
b) Die Zahlung der Jahresbeiträge durch Bankeinzugsverfahren zu erlauben.
c) Sonstige geldliche Leistungen innerhalb von 4 Wochen nach Rechnungserhalt zu bezahlen.
Es wird den Mitgliedern empfohlen, am Abbuchungsverfahren teilzunehmen.

§5 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:
1. der Vorstand
2. der Beirat
3. die Mitgliederversammlung
4. die Regionalgruppen

§6 Der Vorstand
1. Der Vorstand besteht aus:
a. dem 1. Vorsitzenden
b. dem 2. Vorsitzenden
c. dem Schriftführer
d. dem Presse-­ und Öffentlichkeitsreferenten
e. dem Sport-­ und Freizeitwart
f. dem Kassenwart

2. Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Mitgliederversammlung für eine Amtszeit von drei Jahren im Wechselrhythmus der Reihenfolge:
1. Vorsitzender und Presse- und Öffentlichkeitsreferent,
2. Vorsitzender, der Kassenwart und der Sport- und Freizeitwart
und Schriftführer
Der Vorstand bleibt solange im Amt bis ein neuer Vorstand ordnungsgemäß gewählt ist. Die Wiederwahl der Mitglieder des Vorstandes ist zulässig.

3. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende und der Kassenwart. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden vertreten. Im Falle seiner Verhinderung vertreten der 2. Vorsitzende und der Kassenwart den Verein gemeinsam.

4. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegen die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Vereinsbeschlüsse.
Der Vorstand ist verantwortlich für die Erstellung einer Zuchtordnung. Diese wird von der Mitgliederversammlung genehmigt und als Anhang Bestandteil der Satzung.

5. Aufgabe des Vorstandes ist ferner die Aufstellung einer:
a. Beitrags-­ und Gebührenordnung
b. Tagegelder-­ und Reisekostenregelung
c. Schau-­ und Registrierordnung

Diese werden von der Mitgliederversammlung genehmigt. Sie werden nicht Bestandteil der Satzung.

6. Zu den Aufgaben des 1. Vorsitzenden gehören insbesondere die Einberufung und Leitung von Vorstands-­ und Mitgliederversammlungen.

7. Der Kassenwart verwaltet die Vereinskasse. Zahlungsanweisungen bedürfen der Unterschrift der 1. Vorsitzenden oder des Kassenwartes und einem Stellvertreter.
Er erstellt gemeinsam mit dem Vorstand den Haushaltsplan und hat der Mitgliederversammlung über Jahresrechnung und Jahresvoranschlag Bericht zu erstatten.

8. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen oder im Wege der schriftlichen Abstimmung.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Vorstandsmitglieder anwesend sind. Ist ein oder sind mehrere Vorstandsposten unbesetzt, ist der Vorstand beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind.
Der Vorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit.
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters.
Scheidet ein Vorstandsmitglied aus der laufenden Amtsperiode aus, so haben die übrigen Vorstandsmitglieder das Recht, einen Ersatzmann kommissarisch bis zum Ende der regulären Wahlperiode zu bestellen.

9. Der Vorstand gibt sich selbst eine Geschäftsordnung, die in der Satzung unberücksichtigt, für ihn bindend ist.

10. Die Vorstandsmitglieder haben Anspruch auf Tagegelder und Ersatz der Reisekosten soweit keine Erstattung von Seiten Dritter erfolgt.

§7 Besondere Aufgaben des Vorstandes
Neben den allgemeinen Auflagen hat der Vorstand folgende besondere Aufgaben zu erfüllen:
a) Organisation und Durchführung von Veranstaltungen und Wettbewerben bundesweit und regional.
b) Beschickung von Ausstellungen sowie Ausführung von Schauen bundesweit und regional.

Er ist berechtigt:
a) Einzelmitglieder mit besonderen Aufgaben zu betrauen, auch Fremdpersonen gegen angemessene Bezahlung.
b) Ausschüsse für bestimmte Aufgaben zu bestellen.
c) zur Bestellung einer vereinsinternen Prämierungskommission, welcher neben dem Vorsitzenden 6 weitere Mitglieder angehören sollen, die von Mitgliedern vorgeschlagen werden können.

§8 Der Beirat
1. Der Beirat wird gebildet aus den Vorsitzenden, im Verhinderungsfall ihrer Stellvertreter, der Mitglieder, die sich innerhalb der IG Shetland e.V. zu Regionalgruppen zusammengeschlossen haben.

2. Der Beirat berät den Vorstand in allen Fragen der Zuchtordnung, in Fällen der §§ 2b und c sowie §6 Abs. 5 b und c.

3. Er wird gehört zu den Fällen des §3 Absatz 4, 6 und 10. Das Anhörungsverfahren kann auf dem Schriftwege durchgeführt werden.

4. Mindestens einmal im Jahr hat eine gemeinsame Vorstands­- und Beiratssitzung stattzufinden. Die anwesenden Beiratsmitglieder, im Verhinderungsfall ihre Stellvertreter, sind mit je einer Stimme stimmberechtigt. Die Geschäftsordnung nach §6 Absatz 9 ist für alle Teilnehmer dann bindend.

5. Einzelne Beiratsmitglieder sollen im Rahmen ihrer Regionalgruppentätigkeit (z. B. Regionalschau, Ausführung von Bundesschauen u. ä.) zu Vorstandssitzungen geladen werden. Sie üben dann das Stimmrecht aus.

6. Die Beiratsmitglieder haben Anrecht auf Tagegelder und Ersatz der Reisekosten soweit keine Erstattung von Seiten Dritter erfolgt.

§9 Die Mitgliederversammlung
1. Die Mitglieder sind mindestens einmal jährlich schriftlich mindestens 4 Wochen vorher unter Angabe von Termin, Ort und Tagesordnung zu einer ordentlichen Mitgliederversammlung einzuladen.

2. Anträge zur ordentlichen Mitgliederversammlung sind mindestens 2 Wochen vorher schriftlich bei der Geschäftsstelle einzureichen.

3. Der Mitgliederversammlung obliegen:
a. die Vornahme der satzungsgemäßen Wahlen
b. die Festsetzung der Beiträge und Gebühren
c. die Entgegennahme und Aussprache zum Jahresbericht
d. die Entgegennahme des Kassenberichtes und die Genehmigung des Jahresvoranschlages
e. die Kenntnisnahme der aktuellen Beiratsmitgliederliste
f. die Enthebung von Mitgliedern des Vorstandes von ihren Ämtern
g. die Entlastung des Vorstandes
h. die Ernennung von Ehrenmitgliedern
i. die Beschlussfassung über Änderung der Satzung
j. die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins
k. die Genehmigung der Tage­ und Reisekostenregelung
l. die Genehmigung der Schau­ und Registrierordnung
m. die Entscheidung über Einspruchsanträge betreffend der Aufnahme oder des Ausschlusses eines Mitgliedes.

4. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die anwesenden Mitglieder sind nur mit jeweils einer Stimme stimmberechtigt. Gestimmt werden kann nur mit „ja“ oder „nein“. Die einfache Stimmenmehrheit entscheidet. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Satzungsänderungen und der Beschluss zur Auflösung des Vereins können nur mit 3/4 der Stimmen der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

5. Ungültige Stimmen werden bei schriftlichen Abstimmungen als nicht abgegebene Stimmen gewertet.

6. Die Wahlen der Vorstandsmitglieder und Kassenprüfer erfolgen geheim, wenn mindestens ein anwesendes Mitglied dies beantragt. Bei Stimmengleichheit wird ein zweiter Wahlgang erforderlich. Ergibt der zweite Wahlgang abermals Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.

7. Die Amtsdauer der Kassenprüfer beträgt 2 Jahre, das erste Prüfjahr ist das Jahr, in dem sie gewählt werden. Jedes Jahr ist einer der beiden Kassenprüfer neu zu wählen. Eine Wiederwahl ist einmalig möglich.
Die Kassenprüfer haben über das Ergebnis ihrer Prüfung der Mitgliederversammlung zu berich¬ten.

8. Außerordentliche Mitgliederversammlungen hat der 1. Vorsitzende einzuberufen, wenn dem Vorstand dies erforderlich erscheint oder 1/10 der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt. In diesem Falle sind die Mitglieder unter Angabe von Termin, Ort und Tagesordnung unter Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche einzuladen.
Die außerordentliche Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 1/10 sämtlicher Mitglieder anwesend sind.

§10 Die Regionalgruppen
1. Eine Regionalgruppe wird aus Mitgliedern der IG Shetland, die ihren Wohnsitz innerhalb eines gleichen Bundeslandes haben oder Mitglieder eines gleichen Zuchtverbandes sind, gebildet.

2. Haben sich mindestens fünf Mitglieder zu einer solchen Regionalgruppe zusammengeschlossen, wählt diese aus ihrer Mitte einen Regionalgruppenvorsitzenden und seinen Stellvertreter. Ist die Mindestanzahl von Mitgliedern derzeit nicht erreicht oder ist die Amtsbereitschaft vorübergehend nicht zu erreichen, ist der Vorstand nach Anhörung der Regionalgruppenmitglieder berechtigt, kommissarisch einen Regionalgruppenvorsitzenden bis zur erneuten Wahl zu bestimmen.

3. Der Regionalgruppenvorsitzende und sein Stellvertreter werden für eine Amtszeit von 3 Jahren gewählt. Beginn und Ende der Amtsperiode richtet sich nach der Wahl, nicht nach der Amtsperiode der übrigen Verbandsorgane. Die Wiederwahl ist möglich. Die Namen der Gewählten sind der Geschäftsstelle umgehend mitzuteilen.

4. Die Regionalgruppenversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf Mitglieder anwesend sind. Alle Regionalgruppenmitglieder haben Antrags­ und Stimmrecht. Die einfache Mehrheit entscheidet.

5. Mindestens einmal jährlich hat der Regionalgruppenvorsitzende, im Verhinderungsfall sein Stellvertreter, die Regionalgruppenmitglieder zu einer ordentlichen Regionalgruppenversammlung einzuladen. Der Einladungstermin unter Angabe von Ort, Anfangszeit und Tagesordnung ist den Regionalgruppenmitgliedern sowie der Geschäftsstelle mindestens vier Wochen vorher mitzuteilen. Über die Versammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, welche auch der Geschäftsstelle zuzuleiten ist.

6. An den ordentlichen Regionalgruppenmitgliederversammlungen kann auf Einladung der Vorstand oder ein vertretendes Vorstandsmitglied ohne Stimmberechtigung teilnehmen. Ein persönliches, durch die Mitgliedschaft in der Regionalgruppe erworbenes Stimmrecht bleibt hiervon unberührt.

7. Die Regionalgruppen werden namentlich mit Vorsitzendem, Stellvertreter und Regionalgruppenmitglieder bei der Geschäftsstelle geführt.

§11 Beurkundungen von Beschlüssen, Niederschriften
Die Beschlüsse des Vorstandes, des erweiterten Vorstandes und der Mitgliederversammlungen sind schriftlich abzufassen und vom jeweiligen Leiter und Schriftführer zu unterzeichnen.
Über jede Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift angefertigt, die vom Vorsitzenden (Versammlungsleiter) und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§12 Schlussbestimmungen
Sollte eine einzelne Bestimmung dieser Satzung rechtswidrig sein, so sind die übrigen Bestimmungen hiervon nicht betroffen.
Die Bestimmungen sind im Zweifelsfall so auszulegen, wie sie am ehesten dem Sinn der Satzung und der mehrheitlichen Vorstellung der Mitglieder entsprechen.
Die laufende Amtszeit der Amtsinhaber und bisher gefasste Beschlüsse werden durch das Inkrafttreten dieser Satzung nicht berührt.

Diese Satzung tritt sofort nach Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung in Kraft.

Mit Eintragung dieser, am 14.03.2016 laut Beschluss der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossenen Satzungsänderung in das Vereinsregister, verlieren alle anderen Satzungen und ältere Vereinsrichtlinien ihre Gültigkeit.

Hiermit wird versichert, dass die geänderten Bestimmungen mit dem Beschluss über die Satzungsänderung, die unveränderten Bestimmungen mit dem zuletzt eingereichten vollständigen Wortlaut der Satzung und, wenn die Satzung geändert worden ist, ohne dass ein vollständiger Wortlaut der Satzung eingereicht wurde, auch mit den zuvor eingetragenen Änderungen übereinstimmen.

Bückeburg, den 13.03.2016

S. Schöneberg

 

Schau- und Veranstaltungsordnung der IG-Shetland e.V.

Die Schau- und Veranstaltungsordnung umfaßt §§ 1 – 12 gemäß der zurzeit

gültigen Satzung der IG-Shetland e.V

§ 1 Termine

(1) Die Termine für Schauen und Veranstaltungen der Regionalgruppen müssen durch den Regionalgruppenvorsitzenden
in Absprache mit dem Vorstand mindestens 2 Monate vorher bei der Geschäftsstelle schriftlich (incl. Kostenplanung)
angemeldet und vom Vorstand genehmigt werden.

(2) Termine für Bundesveranstaltungen sind bis spätestens zur Jahreshauptversammlung des Jahres in welchem sie stattfinden sollen, mit Ort und Datum festzulegen.

§ 2 Ausschreibung

(1) Ausschreibungen sind mindestens 6 volle Wochen vor dem ersten Veranstaltungstag mit Datum, Ort, Art, Nennstelle, Nenngeldhöhe, Nennungsschluss, Schauleitung und Art des Richtverfahrens bekannt zu machen.

(2) Alle Ausschreibungen müssen vor der Veröffentlichung, zwecks Terminabstimmung, dem Vorstand der IG-Shetland vorgelegt werden. Etwaige Änderungen sind in Abstimmung mit der Schauleitung vorzunehmen.

§ 3 Nennungen

(1) Zur gültigen Nennung sind nur Nennungsbögen der IG Shetland zu verwenden. Unvollständig ausgefüllte Nennungsbögen, mit fehlendem Verrechnungsscheck oder mit einer anderen als vorgegebenen Zahlungsweise gelten als nicht abgegeben. Über die Annahme von verspätet eingehenden Nennungen (Poststempel) entscheidet die Schauleitung.

(2) Folgende Mindestnennungen für Zuchtschauen werden festgelegt:

Regionale Stutenschau je Klasse mind. 3 Nennungen
Regionale Hengstschau je Zuchtrasse mind. 10 Nennungen
Bundesstutenschau je Klasse mind. 6 Nennungen
Bundeshengstschau je Zuchtrasse mind. 25 Nennungen

(3) Werden die Mindestnennungen nicht erreicht, entscheidet die Schauleitung ob die Veranstaltung abgesagt werden soll. In diesem Fall, muss die Schauleitung die getroffene Entscheidung spätestens eine Woche vor der ursprünglich geplanten Veranstaltung veröffentlichen.

§ 4 Nenngeld

(1) Die Nenn-/Startgeldhöhe für Veranstaltungen/Schauen auf regionaler Ebene legt der Regionalgruppenvorsitzende der ausführenden Regionalgruppe in Absprache mit dem beauftragten Vorstandsmitglied fest.

(2) Die Nenn-/Startgeldhöhe für Bundesveranstaltungen werden vom Vorstand festgelegt.

(3) Nenngeldzahlungen müssen zum Nennungsschluss beim Veranstalter eingegangen sein. Bei Ausfall einer Klasse/Rassegruppe ist das bereits eingezogene Nenngeld zu erstatten.

(4) Nach Beginn der Veranstaltung entfällt jeglicher Anspruch auf Rückerstattung des Nenngeldes oder anderer Erstattungsansprüche, falls die Veranstaltung gemäß § 12 (9) aus Gründen höherer Gewalt oder anderer unvorhersehbarer Situationen abgebrochen wird.

§ 5 Schauleitung

(1) Die Leitung von Bundesveranstaltungen obliegt dem Vorstand der IG Shetland.

(2) Die Leitung von regionalen Schauen/Veranstaltungen für Zucht und Sport übernehmen der Regionalgruppenvorsitzende, sein Stellvertreter und ein vom Vor

§ 6 Schauklassen

(1) Bei allen IGS-Zuchtschauen sind Klasseneinteilungen einzurichten. Getrennte, nicht zusammenlegbare Klassen sind einzuteilen für

– Wallache
– Hengste
– Stuten
– Fohlen

Die Typgruppen Shetlandpony bis 87 cm, Shetlandpony, Deutsches Part Bred Shetland-Pony – Mini-Typ -, Deutsches Part-Bred Shetland-Pony- Sportlicher Typ und Deutsches Part-Bred Shetland-Pony – Original-Typ – sind getrennt einzurichten.
Die Einteilung der Verwendungsklasse wird mit der Ausschreibung festgelegt.

§ 7 Teilnahmeberechtigung

(1) An bundesoffenen IGS Schauen oder bundesoffenen IGS-Veranstaltungen können IGS-Mitglieder und auch Nichtmitglieder (sofern die Ausschreibung nichts anderes einschränkt) ihren Ponys teilnehmen, weitere Ausnahmen bedürfen der Zustimmung der Schauleitung.

(2) Teilnahmebedingungen für eine Regionalschau bzw. regionale Veranstaltung anderer Art werden vom Regionalgruppenvorsitzenden nach Absprache mit den Regionalgruppenmitgliedern festgelegt.

§ 8 Richtverfahren

(1) Bei allen Zuchtschauen der IGS ist ein Richtverfahren anzuwenden. Hierbei wird unterschieden zwischen:

a) Gemeinsames Richtverfahren
b) Getrenntes Richtverfahren

Zu a) sind mindestens zwei Richter erforderlich, wobei zu b) jeweils ein Richter A, ein Richter B und ein Richter C erforderlich sind.

(2) Die Art des Richtverfahrens wird mit der Ausschreibung bekannt gegeben.

(3) In ‘Gemeinsames Richtverfahren’ wird die Beurteilung des Ponys nach Vorführung auf der Dreiecksbahn von den Richtern in einer Gesamtnote (Zehntelunterteilung ist erlaubt) ausgedrückt und eine anschließende Rangierung auf dem Ring bis mindestens Platz drei vorgenommen. Mindestens die Klassensieger und Reservesieger erreichen den Endring zur Siegerermittlung.

(4) ‘Getrenntes Richtverfahren’ setzt sich zusammen aus:
1. Vorprüfung mit Einzelmusterung im Stand und in der Trabbewegung sowie gemeinsamer Musterung im Schritt auf dem Ring an der Hand.

(4.1) In der Vorprüfung werden bei der Einzelmusterung gem. IGS-Richterbogen nur ganze Einzelnoten für Typ, Gebäude, Trabbewegung und bei der gemeinsamen Musterung auf dem Ring ganze Einzelnoten für Schritt, Gesamteindruck von jedem Richter vergeben. Die vergebenen Einzelnoten werden mit dem Multiplikator für Typ, Gebäude, Trabbewegung, Schritt und Gesamteindruck multipliziert, alsdann addiert. Die sich ergebende Gesamtpunktzahl durch den Divisor dividiert ergibt aufgerundet
(> 5 ist aufzurunden) auf eine Stelle hinter dem Komma Durchschnittsendnote der Vorprüfung.

(4.2) 15 % der genannten Ponys, mindestens jedoch zwei mit den höchsten Vorprüfungsnoten erreichen den Endring.
Bei gleicher Vornote ist zur Qualifikation für den Endring die höhere Typnote entscheidend. Ist auch diese gleich, erfolgt durch erneuten Vergleich im Ring eine Entscheidung durch das Richtergremium.

(4.3) Aus dem jeweiligen Endring wählen die drei Richter gemeinsam ohne Berücksichtigung der Vorprüfungsnote einen Sieger und Reservesieger aus. Eine weitere Rangierung wird nicht vorgenommen, alle weiteren Teilnehmer werden auf den dritten Platz gesetzt.

(5) Die Beurteilung von Fohlen wird auf allen Schauen grundsätzlich im ‘Gemeinsames Richtverfahren’ ohne Endringteilnahme durchgeführt. Eine Rangierung ist einschließlich Platz drei vorzunehmen, wenn mehr als sechs Fohlen genannt sind.

(6) Zu spät zur Bewertung vorgestellte Ponys dürfen nicht mehr einrangiert werden.

§ 9 Bewertungs-Richter

(1) Auf allen von der IGS veranstalteten Schauen, bilden zwei Richter eine Bewertungskommission. Wird eine Bewertungskommission mit mehr als zwei Richtern tätig, so muss ein Richter ein Nichtmitglied und von der IGS unabhängige Person sein.

(2) Die Auswahl der Bewertungs-Richter wird vom Vorstand der IGS vorgenommen. Bei
Regionalschauen ist über die Besetzung einer Bewertungskommission mit der zuständigen Schauleitung Absprache zu treffen.

(3) Auf Sport- und Freizeitveranstaltungen werden Ehrenrichter vom Veranstalter benannt.

(4) Aufwandsentschädigungen und Fahrgelderstattungen sind nach der jeweils gültigen Tagegelder- und Reisekostenregelung am Ende der Veranstaltung mit den Bewertungs-Richtern abzurechnen.

§ 10 Ehrenpreise und Auszeichnungen

Schärpen:                               allen Siegern auf IGS-Bundeschauen

Siegerschleifen:                  allen Endringteilnehmern einer Bundesschau

Teilnehmerschleifen oder Stallplaketten: allen Teilnehmern einer regionalen oder überregionalen IGS-Schau

Pokale und Ehrenpreise: nach Vorgabe des Veranstalters

§ 11 Medizinische Betreuung

(1) Für jede IGS-Schau oder sportliche Veranstaltung ist zu gewährleisten:

Arzt human. med. auf Abruf
Arzt vet. auf Abruf
Sanitäter: mind. zwei Personen in Anwesenheit, soweit erforderlich.

(2) Die Verantwortung obliegt der Schauleitung ebenso wie die der Veröffentlichung und Bekanntgabe im Katalog sowie am schwarzen Brett (Meldestelle).

§ 12 Besondere Bestimmungen

(1) Zur Entgegennahme des Nenngeldes ist ausschließlich nur die hierfür bekanntgemachte Nennstelle berechtigt und verantwortlich. Bei Nichtteilnahme ist das Nenngeld ohne Ansprüche verfallen.

(2) Wird zur Veranstaltung ein Katalog erstellt so beinhaltet er mindestens die Aussteller/Starter, bei Zuchtschauen die Züchter der genannten Ponys, die genannten Ponys mit Startnummer nach Einteilungsart.

(3) Werbung per Inserat im Katalog ist möglich. Die Höhe der Kosten bestimmt der Veranstalter. Sie sind ebenso wie Spenden mit selbigem abzurechnen.

(4) Start-Nummern werden den Ausstellern ausgehändigt und müssen abgenommen werden. Die ausgegebenen Startnummern oder geeignete eigene Startnummern müssen gut sichtbar am Schaupony oder am Sportteilnehmer angebracht werden.

(5) Eintrittspreise werden je nach Veranstaltung unter Absprache mit dem Vorstand von der Schauleitung festgelegt und über diese abgerechnet. Jedem Aussteller ist für jedes genannte 2jährige und ältere Pony ein freier Begleitpersoneneintritt zu gewähren.

(6) Einstallungen sind nur per Vorbestellung und Vorauskasse bei der Nennung möglich. Für nicht in Anspruch genommene Stallungen wird das Stallgeld nicht erstattet.

(7) Alle Ponys müssen selber seuchenfrei und aus seuchenfreiem Bestand kommen. Es dürfen nur gesunde, in gutem Zustand sich befindende Ponys an den Veranstaltungen teilnehmen. Kranke und krankheitsverdächtige Ponys werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Auf Verlangen des Veranstalters bzw. der Schauleitung sind ggf. Impfpaß, Gesundheitsbescheinigung etc. zur Teilnahme vorzulegen.

(8) Der Veranstalter haftet grundsätzlich nicht für Unglücksfälle jeglicher Art, die Ausstellern, Besitzern, Begleitpersonen, Zuschauern und Ponys während der Veranstaltung zustoßen; desgleichen nicht für Diebstähle, Beschädigungen und Feuer, sowie Schäden, die aus der Haltung eines Ponys entstehen oder für sonstige Vorfälle. Die Teilnahme an der Veranstaltung, die Benutzung der Einrichtung der gesamten Anlage, der Parkplätze und der evtl. zur Verfügung gestellten Stallungen geschieht auf eigene Gefahr.
Der Veranstalter und die für ihn tätigen Personen haften nicht für Fahrlässigkeit. Es besteht zwischen dem Veranstalter einerseits und den Ponybesitzern, Ausstellern, Begleitpersonal und Besuchern andererseits kein Vertragsverhältnis. Insbesondere sind die aktiven Teilnehmer nicht Gehilfen des Veranstalters im Sinne § 278 und § 831 des BGB. Jeder Aussteller verpflichtet sich bei der Teilnahme eine Haftpflichtversicherung für die teilnehmenden Ponys nachweisen zu können.

(9) Entscheidet die Schau-/Veranstaltungsleitung nach Eröffnung der Veranstaltung, dass die Veranstaltung aus Gründen höherer Gewalt, schweren Unfalls oder aus anderem wichtigen Grund abgebrochen werden soll, so muss diese Entscheidung per schriftlichem Aushang an der Meldestelle unter Angabe des Grundes mit Datum, Uhrzeit und Unterschrift eines Verantwortlichen der Schauleitung bekannt gegeben werden.
In diesem Fall haben die Teilnehmer, die nicht starten konnten, keinen Anspruch auf Erstattung des Nenngeldes oder anderer entstandenen Kosten.
Bis zum Zeitpunkt des Abbruchs errungenen Platzierungen/Siege behalten ihre Gültigkeit. Qualifizierungen für Endringe oder Ringe/Prüfungen, die nach dem Abbruch stattgefunden hätten, verfallen. Errungene Preise/Ehrenpreise werden bis 1 Std. nach Abbruch an der Meldestelle zur Ausgabe bereitgehalten. Ist dies nicht möglich, muss der Veranstalter spätestens 14 Tage nach der Veranstaltung einen Termin mit Ort und Uhrzeit bekanntgeben an dem die Preise abgeholt werden können. Der Anspruch auf nicht abgeholte Preise/Ehrenpreise verfällt.

(10) Alle Teilnehmer an IGS-Veranstaltungen haben den Anordnungen von Schauleitung, Ordnungspersonal und Bewertungsrichtern Folge zu leisten. Eine wiederholte Nichtbefolgung kann mit Ausschluss von der weiteren Teilnahme oder mit Verweis von der Veranstaltungsanlage geahndet werden.

(11) Einsprüche bedürfen der Schriftform mit Antrag und Begründung. Sie sind betreffend Teilnahme, Zulassung zum Start unmittelbar nach Starterlistenschluß, betreffend Platzierungsentscheid innerhalb 60 Minuten nach Bekanntgabe an den Vorstand der IGS bzw. an das beauftragte Vorstandsmitglied der Schauleitung zu richten. Ein Einspruch kann nur mit Hinterlegung einer Bargeldeinspruchsgebühr in Höhe von EUR 50,- bei der Meldestelle vom zuständigen Entscheidungsgremium bearbeitet werden. Wird dem Einspruch stattgegeben, ist die Einspruchsgebühr zu erstatten. Wird der Einspruch verworfen oder wegen eines Formfehlers zurückgewiesen, ist die Einspruchsgebühr verfallen. Eine Berufung gegen einen verworfenen oder zurückgewiesenen Einspruch ist nur per schriftlicher Beschwerde an die ordentliche Mitgliederversammlung innerhalb 8 Tagen nach der Veranstaltung möglich. Die Beschwerde ist mit eingeschriebenen Brief an die Geschäftsstelle der IGS zu richten.

(12) Mit der Abgabe der Nennung genehmigen die Teilnehmer an IGS-Veranstaltungen, dass der Vorstand:

– Teilnehmerlisten, Ergebnisse und Platzierungen veröffentlicht
– Fotos von den Teilnehmern und deren Ponys erstellt
– Fotos von den Teilnehmern und deren Ponys im Rahmen der                                      Berichterstattung veröffentlicht
– Fotos von den Teilnehmern und deren Ponys zu weitergehenden                              Werbezwecken des Vereins nutzt.

(13) Für alle vom Vorstand nach ordnungsgemäßer Anmeldung genehmigten und im Namen der IGS durchgeführten Veranstaltungen (Regional- oder Bundesveranstaltung, Tourstation oder Veranstaltung eines Einzelmitgliedes) veranlasst die Geschäftsstelle, dass Deckung über unsere Veranstalterhaftpflichtversicherung gewährleistet ist.

Zur Absicherung des finanziellen Risikos einer solchen Veranstaltung wird wie folgt verfahren:

1. Bundesveranstaltung: Unterdeckungen werden aus der Bundeskasse beglichen. Überschüsse gehen zu 100 % in die Bundeskasse.

2. Regionalveranstaltung: Unterdeckungen werden zunächst aus der RG-Kasse beglichen, darüberhinausgehende Fehlbeträge werden aus der Bundeskasse beglichen.
Überschüsse bis 50,00 € gehen zu 100 % aufs RG-Konto.
Überschüsse von 51,00 bis 500,00 € gehen zu 20 % in die Bundeskasse und zu 80 % aufs RG-Konto.
Überschüsse über 500,00 € gehen zu 100 % aufs RG-Konto.

3. Veranstaltungen eines Einzelmitgliedes, die mit Antrag und Kostenplan ordnungsgemäß eingereicht und genehmigt wurden und im Namen der IGS ausgerichtet werden, werden wie RG-Veranstaltungen behandelt.

4. Privatveranstaltungen von Mitgliedern werden nicht finanziell abgesichert.

5. Ausrichter von Tourstationen können wahlweise nach Version 2., 3. oder 4. ausgerichtet werden und erhalten dann die entsprechende Absicherung und Überschussverteilung.

Schlußbestimmungen

Vorstand und Mitglieder der IG Shetland e.V. verpflichten sich strenge Maßstäbe bezüglich der Einhaltung und Ausführung dieser Schau- und Veranstaltungsordnung anzulegen. Diese Bestimmungen sind im Zweifelsfall so auszulegen, wie sie am ehesten dem Sinn des Inhaltes und der mehrheitlichen Vorstellung der Mitglieder entsprechen.

Diese Schau- und Veranstaltungsordnung wurde am 04.03.2018 durch die ordentliche Mitgliederversammlung der IG-Shetland e.V. genehmigt und tritt mit selbigem Datum in Kraft.

Vertretend für den Vorstand

S. Schöneberg

1. Vorsitzender